Testbericht – Cocoon Club – Carl-Benz-Straße 21, Frankfurt

RIP COCOON

Testbericht – Cocoon Club – Carl-Benz-Straße 21, Frankfurt

Ich mag das Cocoon

… wenn da nicht Sven Fäth und sein Minimal-Elektro im Weg wäre..

Musik

Im Juni / Juli gab es Aktionen mit kostenlosem Eintritt – da machte ich mich auf den Weg das Coccon auszuprobieren.

Vor 12 Uhr war nichts los, auch Musik spielte noch keine und ich nutzte die Chance mit paar Mädels und den Barkeepern zu plaudern.

Sven Väth legte auf, ich freute mich schon. Doch lief 3 h lang nur langweilige Ibiza-Style-Minimal-Techno-Shit-Mukke.. Ich hätte mich bissel auf was kommerzielleres, feiermäßiges gefreut. Stimmung kam bei mir nicht auf. Enttäuscht bin ich um 3 uhr nachts heim gefahren.

2. Mal Cocoon war hingegen klasse. Keine Ahnung wer spielte, war mir auch egal. Aber die Musik war deutlich schwungvoller und „house-iger“ als bei Väth. Ich blieb entspannt recht lange und genoß den Abend.

Location

Ich find die Location asolut genial!

Ein Restaurant. Ein kleiner Club. Rauchverbot überall. Ein Aussenbereich für die die Suchtkranken 🙂 – kleine Sitzgelegenheiten, eingelassen in den äußeren Ring. Man kann ebenso gut dort chillen, sich unterhalten, wie feiern und Party machen!

Die Musikanlage ist hervorragend. Lichttechnik gut gemacht. Es hält das, was der Ruf verspricht.

Preise

Preise, gehoben. Bier ca 4 Euro, Eintritt 10 – 15 Euro.

Publikum

Keine Assis, junge 20-25 jährige Elektro-Liebhaber aus der Frankfurter Region. Tür ist sehr locker, aber es wird ein wenig drauf geachtet, keine Hanauer-Gangster reinzulassen.

Fazit

Ich bin kein Freund von Väth. Ich mag sein Minimal-Elektro-Stil absolut nicht. Es passt einfach nicht zu meinen Gehirnwellen..Deswegen, wenn ich wieder hingehen würde, gut informieren, welche Stile gespielt werden. Seit meinem Ibiza Urlaub 2010 hab ich aber für dieses Jahr eh wenig Bock auf Elektro-Mukke.

Aber:

Aufgebaut ist das Cocoon absolut genial. Inner / äußerer Ring. Klasse. Musiktechnisch find ich es genial: Die Höhen sind nicht zu hoch (es tut nicht in den Ohren weh), der Bass ist stark genug um ihn zu spüren (ohne dass es aber das Trommelfell zerplatzt). Man brauch keinen Ohrschutz. Auch gibt es im Areal Bereiche die etwas leiser sind.

Preise sind natürlich etwas „hoch“, aber es ist ok. Für 1x im Monat, nichts für regelmäßig.

Wenn es nicht so weit weg wäre von mir (45 min Autofahrt) und wäre Väth nicht so oft da, wär ich öfters da.