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Archiv der Kategorie ‘Arbeitslosigkeit

Welche rechtlichen finanzielllen Hilfen gibt es für Arbeitslose? Zum Beispiel Arbeitslosengeld.

Beantragung

Das geht recht problemlos. Ist innerhalb einer Stunde beantragt und am Ende des Monats auf eurem Konto.

Bitte früh melden

Meldet euch UMGEHEND, sobald ihr die Kündigung habt! Nur so stellt ihr sicher, dass die Zahlung auch rechtzeitig erfolgt. Und ich kann die Angestellten der AfA verstehen, die sich tagtäglich das Generve der Leute anhören müssen, die einfach ihren Antrag verschlafen haben und nun prompt und sofort Kohle wollen.

Höhe

ALG1 ist wirklich mickrig. Man kann grob, und das ist auch 2008 noch so, mit 50-60% vom Letzten Nettogehalt ausgehen. Das langt idr. für Miete und Nahrungsmittel.

Prüfen

Bescheid auf Korrektheit prüfen. Z.B. Bezugsdauer, oder Berechnungsgrundlage. Evtl. Einspruch einlegen. Und wenns wirklich wenig Geld ist, Wohngeld oder aufbauendes ALG2 beantragen! Ihr müsst nicht hungern in Deutschland!

Nur bei aufbauendem ALG2 beachten, dass hier auch euer privates Vermögen abgefragt werden kann und ihr evtl. erspartes aufzehren müsst.

Fazit

Mit ALG1 hatte ich nie Stress. Seid freundlich. Erkundigt euch vorher am Telefon, was ihr alles braucht. Die Leute hinter der Theke machen auch nur ihren Job! Es ist nicht viel, es soll aber übergangsweise helfen.

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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit
  • Welche rechtlichen finanzielllen Hilfen gibt es für Arbeitslose? Zum Beispiel Bewerbungskosten.

    Stand 2006/2007

    Bewerbungskosten

    Habt ihr Kosten durch schriftliche Bewerbungen, dann werden diese mit 5 Euro pro Bewerbung übernommen. Geht problemlos, ihr müsst nur glaubhaft nachweisen, dass ihr was geschrieben habt. Natürlich deckt das nicht wirklich die gesamten Kosten für eine Bewerbung – aber besser als Nichts!

    Das Budget ist aber glaub ich auf nen gewissen Betrag gedeckelt – ich glaube 200€ pro Jahr ~ 120 Bewerbungen entspricht :)

    Sonstige Hilfe

    Kleidung, einmalige Reisekosten, Umzug, Kleinkredit.. Auch hier finde ich: Wer geholfen haben möchte, bekommt geholfen. Ihr dürft nur nicht erwarten, dass Jobs und Arbeitgeber zu euch fliegen oder bei euch an der Tür klingeln. Ihr müsst aktiv werden, ihr müsst Bereitschaft für Veränderung mitbringen!

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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit
  • Welche rechtlichen finanzielllen Hilfen gibt es für Arbeitslose? Zum Beispiel Reisekosten.

    Stand 2006/2007

    Reisekosten

    Bevor ihr ein Gespräch habt, ruft ihr vorher bei der AfA an. Die schicken euch einen Antrag zu. Diesen füllt ihr aus und der Arbeitgeber wo ihr das Gespräch habt und ihr bekommt die Kröten für Bus, Bahn oder Auto erstattet.

    In voller Höhe werden die Ausgabe zum erreichen des Bewerbungsgespräches erstattet.

    Es muss nur teurer als einen gewissen Betrag sein, soweit ich weiss 6 Euro. Das empfinde ich zwar auch nicht gerecht, denn 5 Gespräche in der Stadt sind auch mal schnell 30 Euro für Bus.. Ist aber leider so.

    Ich denk da z.B. an den Raum Wiesbaden/Mainz. Hier kann ich für 4,40 im Umkreis von 35km Orte errreichen … Das übernimmt kein Amt, aber dennoch gehts ins Geld.

    Würd ich aber nach Frankfurt tuckern (ca 10 Euro hin / zurück), würde das Amt es zahlen..

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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit
  • Welche Erfahrungen hatte ich in der Zeit als Arbeitsloser gemacht? Was war mit Motivation und Demotivation der Zeit der Arbeitslosigkeit?

    Das war Ende 2006 – Anfang 2007…

    Ich möchte nicht schlecht über alte Firmen und Unternehmen reden. Es gibt, wie immer im Leben gute und schlechte Dinge, auch wenn natürlich schlechte Dinge meine arbeitslosen-Zeit verursachten und auch begleiteten. Und diese waren nicht von mir verschuldet.

    Kündigung mit Freistellung

    Nach 6 Wochen bei einem Arbeitgeber kam Kündigung mit Freistellung… Stelle wurd rationalisiert. Obwohl mir die Gründe wegen Probezeitkündigung nie genannt worden sind, konnte man sich das denken. Echt mies.. Zumal ich für den Job-in-town viele andere Vorstellungsgespräche absagte. Und auch aus einem bestehenden Vertrag heraus selbst gekündigt hatte, um bei dieser Firma zu arbeiten, die mich 6 Wochen nach Beginn kündigte.

    Länger Arbeitslos

    Ich machte danach in der Winterzeit den Fehler nur regional zu suchen – maximal 50 km.
    Es ging bis in Januar rein. Irgendwann, ihr kennt es ja, ist man verzweifelt, hat Geldnöte und Zukunftssorgen.

    Arbeitslosengeld 1 ist sehr wenig, wenn man 3 Jahre Ausbildung angerechnet bekommt. Das machten genau 324€ im Monat zum leben. Diesen Betrag werde ich sicher nie vergessen. Für Wohnung, Versicherung, Benzin, Essen, alles…
    Ich war auch kurz davor, aufbauendes Harz4 Geld zu beantragen. Das hätte wenigstens die Wohnungskosten getragen! Mit all den Schikanen und Hürden, die einem Harz4 aufbrummt. Datenabfrage über 6 Monate Kontoauszüge inklusive.

    Als nichts mehr half

    Als dann nix mehr half, hab ich mich richtung Frankfurt beworben. Mit voller-Power gings ran. Hatte sogar einmal 6 (!) Vorstellungsgespräche in einer Woche. Als ich noch regional suchte, 2 pro Monat..

    Die Sache lief. Zum Ende hatte ich sogar zwei Verträge. Und eine quasi-Zusage. Aber man überlegt nicht lang, wenn die berufliche Situation im anderen Vertrag besser ist und schnappt sich den besseren Vertrag.

    Meine “Statistik” ist dementsprechend gut. Seit Ende Ausbildung grad mal 64 Bewerbungen geschrieben. Ca 25 Vorstellungsgespräche bei *unterschiedlichen* Firmen. Rechnet man die Eigenkündigung, Fremdkündigung, Absage des angebotenen Vertrages und Zusage zu, 4 Arbeitgeber, die mich fest wollten. Bei einem 5. hatte ich die Quasi-Zusage.

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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit
  • Welche rechtlichen finanzielllen Hilfen gibt es für Arbeitslose? Zum Beispiel Fahrkostenbeihilfe.

    Stand 2006/2007

    Fahrkostenbeihilfe

    Falsch: Fahrtkostenbeihilfe
    Habt ihr nun einen Job angenommen bei dem ihr weit fahren müsst, könnt ihr für 6 Monate Fahrkostenbeihilfe beantragen.

    Beantragung

    Auch hier: Vorher beim Amt nachfragen. Die AfA übernimmt dann komplett / fast komplett eure Fahrtkosten zum Arbeitgeber und heim. Das Procedere ist recht einfach, dauert aber sehr lange. Vom Ausfüllen des Antrags bis zur ersten Bezahlung vergingen fast 2 Monate und ich war schon 1,5 Monate im Job.

    Dennoch.. Fahrtkostenbeihilfe wird nicht nachträglich gewährt. Ihr könnt also nicht schon ein halbes Jahr wo arbeiten und danach die Hand aufhalten!

    Ihr habt also eine Zusage. Danach ruft ihr bei der AfA an. Sagt, dass ihr Fahrtkostenbeihilfe beantragen wollt. Irgendwann sollte euer Vertrag eintrudeln und in dem Zusammenhang auch die Dokumente des Antrages. Alles fleissig ausfüllen, zusammen mit Vertrag eintüten. Nach ca 4 Wochen erhaltet ihr dann Zusage oder Ablehnung für den Antrag.

    Welche Höhe

    Was auch passieren kann, ist dass evtl. der Antrag nicht in voller Höhe statt gegebe wird – je nachdem, wie voll die Kassen sind. Mit meiner Zusage kamen auch Papiere für 6 Monate, in denen ich Nachweise, von wo nach wo und wie oft ich gefahren bin. Habt ihr also einen Monat rum > Papiere ausfüllen, eintüten. Bei mir sind sie recht fix gewesen und zahlten innerhalb 10 Werktage.

    Nachweis

    Nachweise an sich ist einfach. Ihr müsst da angeben, von wo nach wo ihr gefahren seid, wie lang der Weg ist, ob Auto, KFZ oder sonstwas, ob ihr vielleicht auch mal im Urlaub gewesen seind oder krank. Denn warum sollen die für euch zahlen, wenn ihr garnicht auf der Arbeitsstelle wart?
    Es ist ähnlich der Reisekostenerstattung!

    Fazit

    Fahrkostenbeihilfe finde ich wirklich genial. Besonders wenn man längere Zeit arbeitslos war, vielleicht wenig Geld im 1. Job nach der Arbeitslosigkeit verdient, bekommt man die ersten 6 Monate etwas unter die Arme geholfen.

    Wo bekommt man sowas noch in Deutschland? Es ermutigt auch etwas, nen Job etwas weiter weg anzunehmen.

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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit
  • Tipps gegen Frust Faulheit und für Motivation als Arbeitsloser – was kann man dagegen und dafür tun?

    Ich kann euch folgende Tipps geben. Auch wenn ich mit Stand Juli 2007 mit 25 Jahren doch jung bin, hab ich leider viel im letzten Jahr lernen müssen, was ich nicht jedem wünsche.

    • Bewerbt euch auf DAS, was ihr könnt. Der Grund der guten Statistik und der mageren Zahl der Bewerbungen liegt dadrin, dass ich mich auf das Beworben hab, was ich will und kann. Nur das bringt was. Unternehmen sehen, ob ihr euch nur “so” bewerbt oder ob ihr zu der Firma und zu dem Job wollt!
    • Guckt eure Bewerbungen durch! Das ist eure Visitenkarte. Arbeitet daran.
    • Bewerbt euch regional, genauso wie überregional. Die weiteste Stelle war ~ 100 km vom damaligen Wohnort entfernt!! Da war ich in Schlussverhandlungen. Ihr müsst nicht wirklich auswandern. Aber sucht. Geht davon aus, dass ihr umzieht. Ich hatte das Glück, dass ich anfangs nur ca 120 km täglich zum Arbeitgeber fahren musste. Und bin dann später in die Nähe gezogen.
    • Bleibt am Ball! Gebt nich auf. Jobsuche kann lang sein. Wochen und Monate dauern. Ihr dürft nur nicht aufgeben.
    • Haltet nen Tagesrhytmus. Gammelt nicht rum. Glotz kein TV. Lest, treibt Sport, sucht Stellen. Liest Bücher über gute Bewerbungen. Redet mit Freunden und bekannten.
    • Bewegung! Geht spazieren, an Frische luft, macht Sport. Behebt Depressionen.
    • Lasst euren Kummer raus. Freunde, Bekannte, Foren!
    • Initiativbewerbungen / Telefonieren brachte bei mir garnix. Nutzt monster.de als Eure Visitenkarte.
    • Macht nen guten Eindruck. Per Post, Email, Telefon und Vor Ort. Ihr habt nur eine Chance – vermasselt das also nicht! Jede Form, wie ihr mit einem Unternehmen in Kontakt tretet, kann eure Eintrittskarte sein.
    • Bildet euch nebenbei weiter! E-Learnings, Englisch-Kurse. Wer stillsteht, hat verloren.
    • Das Amt hat mir nur da geholfen, wo ich das wollte und das fand ich sehr gut. Die haben erkannt, dass ich mich bemühe und wie ich mich bemühe. Geht aber nicht davon aus, dass ihr unter die Arme geholfen bekommt. Ihr müsst was tun und aktiv werden!
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  • Abgelegt unter: Arbeitslosigkeit