Wie interpretiere ich eine Firmenbeschreibung richtig?
Bewerbung – Wikipedia
Eine Bewerbung ist ein Angebot eines Arbeitssuchenden an einen Arbeitgeber in der Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst zur Begründung eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses. Am häufigsten sind Bewerbungen um einen Arbeitsplatz, ein Praktikum und Bewerbungen als Freier Mitarbeiter. Bewerbungen (Bücher bei amazon.de)
können sich auf konkrete Ausschreibungen beziehen oder als eine so genannte Initiativbewerbung gestaltet sein. Das Bewerbungsschreiben soll Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse und, soweit möglich, Referenzen enthalten.
Ein Bewerber will mit seiner Bewerbung den Arbeitgeber überzeugen, dass er sich für eine bestimmte Arbeitsaufgabe eignet.
Nach nun 5 Firmen schmunzele ich über manche Firmenbeschreibungen
In meinen jungen Jahren hab ich nun 5 Firmen gesehen. Auch privat beschäftige ich mich dank diverser Blogs intensiv mit arbeitspolitischen Themen.
Als ich diese Firmenbeschreibung einer bekannten Firmen las, dachte ich mir – ich übersetze das mal für euch.
Flachen Hierarchien
Bedeutet das, ich habe keinen Chef? Bedeutet das, jeder sei gleichberechtigt? Nicht wirklich.. Flache Hierarchien bedeuten für mich persönlich, keine oder kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Berufliches weiterkommen wird irgendwann an diesen Perspektiven scheitern.
Auch ist ein Chef WICHTIG! In meiner aktuellen Firma hat der Chef die Funktion eines Teamleiters und Coach und kümmert sich um das, worauf sich ein Chef konzentrieren soll: Seine Mitarbeiter.
Und das soll nun nicht existieren? Nein danke.
Innovativen Personalkonzepten – Mitarbeiterfokusierung
Kann ich mir nix drunter vorstellen. Echt nicht. Ich brauch keine Innovation um Spass am Job zu haben..
Flexibles Jahresarbeitszeitkonto
Ich hatte jetzt bei 2 Firmen Gleitzeit. Das ist das geilste, das wo gibt! Flexibel in einem bestimmten Rahmen anfangen (z.B. um 8 oder halb 9), einigermassen pünktlich aufhören. Und wenns man länger dauert, z.B. ne Stunde, auch kein Stress.
Stunden können bis zu einem Maß aufgebaut werden (z:B. nicht mehr als 20 h Plus), danach hat man Pech und muss abfeiern.
Jahresarbeitszeitkonto:
Bezugs- und Ausgleichszeitraums ist es sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer möglich, das vertraglich vereinbarte Arbeitszeitvolumen mehr oder weniger flexibel auf der Zeitachse zu verteilen.
Im Endeffekt arbeitet ihr länger, habt selten Ausgleich und bekommt faktisch weniger Kohle “Wie, d willst heut schon um 6 heim, obwohl du grad um 8 Uhr gekommen bist?”.
Oder das andere Extrem … 10 h über mehrere Wochen pro Tag und dann fallt ihr irgendwann in ein Sommerloch.
Leistungsorientiertes Vergütungssystem mit individuellen Zielvereinbarungen
Pah. Das ist der letzte Scheiss. Echt. Was bin ich über mein fixes Gehalt froh. Kein Arschlecken, kein schmieren, kein Chef-fürchten, keine wischi-waschi-Zielvorgaben mit subjektiven Bewertungskriterien. Nein danke!
Das ist ne AMI-Methode (USA). Ich hab noch selten gehört, dass die USA als Vorreiter von guten Arbeitsbedingungen gelten.. Deswegen. Nein danke.
Glaubt IRGENDEINE Firma wirklich, dass ich BESSER arbeite, wenn ich am Jahresende um meine Kohle zittern muss? Wirklich?? Dann seid ihr sehr arm dran.
Eine gewissen Flexiblum, 1-2% Bruttogehalt z:B. mag ok sein.. Aber dann sollten die Ziele messbar sein und sich an INDIVIDUALZIELEN orientieren. Und diese INDIVIDUALZIELE sind INDIVIDUALZIELE und werden nicht mit anderen Mitarbeitern oder Gruppen verglichen.
Beispiel?
x % Umsatz generieren. Prämie. Fertig. Hm! “Aber ich muss ja mit anderen Leuten ar beiten! Was wenn die schlecht sind” Tja. Und dann fängts an.
So long AMI-Methode. Bin ich zum Glück los.
Wisst ihr, was ich ECHT GEIL FINDE? Umsatzbeteiligung. Ich hatte das mal. Das war echt klasse. Transparent, flexibel. Gings der Firma gut, gabs PLUS, gings nicht, gabs nichts. Da wär jeder Mitarbeiter direkt und indirekt am Firmenerfolg beteiligt. Ohne Neid, ohne Stress, ohne Geschmiere und Gedrücke.
Intensiven Mitarbeiterkommunikation und -einbeziehung
Wirklich? Oder ist das nur Marketing-Blabla.. Ich habs bei jeder Firma bis jetzt erlebt, dass man als Neuer erstmal zuhört und nicht alles mit “Machen wir es anders, woanders war es besser” versucht zu ändern.
Fazit
Eine wirklich gute Firma hat es irgendwie aber nicht nötig, sich in dieser Form am markt zu proklamieren. Ich seh es sehr kritisch.
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