Arbeitslosigkeit – finanzielle Hilfen – Fahrkostenbeihilfe

Welche rechtlichen finanzielllen Hilfen gibt es für Arbeitslose? Zum Beispiel Fahrkostenbeihilfe.

Stand 2006/2007

Arbeitslosigkeit – Wikipedia

Im Deutschen kam der Begriff Arbeitslosigkeit
mit dem Beginn der Wirtschaftskrise in den 1890er-Jahren auf.

Seit der Hartz-IV-Reform, am 1. Januar 2005, gilt in Deutschland – im rechtlichen Sinne nach § 16 SGB III ein Arbeitnehmer als arbeitslos, wenn er zwar arbeitsfähig und arbeitswillig ist, aber dennoch kein Beschäftigungsverhältnis findet. In der offiziellen Arbeitslosenstatistik werden daher nur diejenigen erfasst, die beim Arbeitsamt als „arbeitslos“ gemeldet sind. Um die volkswirtschaftliche Arbeitslosigkeit zu erfassen, wird neben der absoluten Zahl aller arbeitslosen Personen üblicherweise die sogenannte Arbeitslosenquote verwendet, die das Verhältnis der Arbeitslosen zur Summe aller Erwerbspersonen (und der abhängigen Erwerbspersonen) beschreibt.

via Arbeitslosigkeit – Wikipedia.

Fahrkostenbeihilfe

Falsch: Fahrtkostenbeihilfe
Habt ihr nun einen Job angenommen bei dem ihr weit fahren müsst, könnt ihr für 6 Monate Fahrkostenbeihilfe beantragen.

Beantragung

Auch hier: Vorher beim Amt nachfragen. Die AfA übernimmt dann komplett / fast komplett eure Fahrtkosten zum Arbeitgeber und heim. Das Procedere ist recht einfach, dauert aber sehr lange. Vom Ausfüllen des Antrags bis zur ersten Bezahlung vergingen fast 2 Monate und ich war schon 1,5 Monate im Job.

Dennoch.. Fahrtkostenbeihilfe wird nicht nachträglich gewährt. Ihr könnt also nicht schon ein halbes Jahr wo arbeiten und danach die Hand aufhalten!

Ihr habt also eine Zusage. Danach ruft ihr bei der AfA an. Sagt, dass ihr Fahrtkostenbeihilfe beantragen wollt. Irgendwann sollte euer Vertrag eintrudeln und in dem Zusammenhang auch die Dokumente des Antrages. Alles fleissig ausfüllen, zusammen mit Vertrag eintüten. Nach ca 4 Wochen erhaltet ihr dann Zusage oder Ablehnung für den Antrag.

Welche Höhe

Was auch passieren kann, ist dass evtl. der Antrag nicht in voller Höhe statt gegebe wird – je nachdem, wie voll die Kassen sind. Mit meiner Zusage kamen auch Papiere für 6 Monate, in denen ich Nachweise, von wo nach wo und wie oft ich gefahren bin. Habt ihr also einen Monat rum > Papiere ausfüllen, eintüten. Bei mir sind sie recht fix gewesen und zahlten innerhalb 10 Werktage.

Nachweis

Nachweise an sich ist einfach. Ihr müsst da angeben, von wo nach wo ihr gefahren seid, wie lang der Weg ist, ob Auto, KFZ oder sonstwas, ob ihr vielleicht auch mal im Urlaub gewesen seind oder krank. Denn warum sollen die für euch zahlen, wenn ihr garnicht auf der Arbeitsstelle wart?
Es ist ähnlich der Reisekostenerstattung!

Fazit

Fahrkostenbeihilfe finde ich wirklich genial. Besonders wenn man längere Zeit arbeitslos war, vielleicht wenig Geld im 1. Job nach der Arbeitslosigkeit verdient, bekommt man die ersten 6 Monate etwas unter die Arme geholfen.

Wo bekommt man sowas noch in Deutschland? Es ermutigt auch etwas, nen Job etwas weiter weg anzunehmen.

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